Umfrage zum Lehrangebot am IPW – 2020

Liebe Kommiliton*innen,

es ist wieder soweit, die Umfrage zum Lehrangebot am IPW – 2020 steht vor der Tür.

Mit dieser Umfrage ermittelt die Fachschaft die Präferenzen der Studierenden im Wahlbereich. Die Ergebnisse werden zusammen mit den Verantwortlichen des Instituts ausgewertet und fließen in die zukünftige Gestaltung des Lehrplans ein. In einzelnen Fällen hat die Fachschaft sogar die Möglichkeit die Freigabe von Geldern (Qualitätssicherungsmittel) an spezifische Seminartitel oder -inhalte zu knüpfen. Auf diesem Wege können die Studierenden einen direkten Einfluss auf das Lehrangebot ausüben.

Damit die Ergebnisse möglichst repräsentativ sind, brauchen wir euch liebe Kommiliton*innen. Über folgenden Link könnt Ihr bis zum
31. Dezember, 24 Uhr an der Umfrage teilnehmen: https://www.surveymonkey.de/r/qsm2020ipw

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Eure Fachschaft

Offener Brief der Fachschaft Politik bezüglich Genderneutraler Sprache am IPW

Liebe Studierende der Politikwissenschaft,
Sehr geehrte Dozierende und Mitarbeitende des IPWs,
 
Studierende der Politikwissenschaft haben sich mit dem Thema Genderneutrale Sprache an uns gewandt. In einigen Seminaren und Vorlesungen wird noch immer das Generische Maskulinum als Norm verwendet – sowohl im gesprochenen als auch im geschriebenen Kontext, beispielsweise in Form von Übungsblättern oder Präsentationsfolien. 
Die Diskussion über Genderneutrale Sprache als inklusive Sprachform, die der gesellschaftlichen Exklusivität in Form von Sprache entgegenwirkt, lässt sich auch aus dem Universitätsalltag nicht heraushalten. Es geht bei dieser Debatte um Machtverhältnisse, mit denen wir uns in unserem Studium so oft auseinandersetzen. Die Dozierenden unseres Instituts, sind mehrheitlich Männer und haben die Macht, uns Studierenden Inhalte zu vermitteln. Bei diesem Machtgefälle ist es umso wichtiger, nicht einseitig zu lehren, sondern bewusst damit umzugehen und die Vielseitigkeit unserer Gesellschaft zu betonen. Seien Sie sich bewusst, wie viele Menschen Sie als Lehrende erreichen. In der Politikwissenschaft beschäftigen wir uns mit gesellschaftlicher Veränderung und wir wollen Teil dieser Veränderung sein. Wir sehen es als Aufgabe der Universität, als Aufgabe der Lehrenden unseres Instituts, ein Zeichen zu setzen. Wenn nicht in der Wissenschaft, wo dann soll sich diese Veränderung durchsetzen? 
Besonders in der Wissenschaft ist es an der Zeit, alle Menschen unserer Gesellschaft auch sprachlich einzubeziehen. Das bedeutet nicht nur die Einbeziehung der weiblichen Form, sondern unmfasst auch alle, die sich nicht in das zweigeschlechtliche System einordnen lassen. Wir bitten Sie, seien Sie sich Ihrer Verantwortung und Ihrer Vorbildfunktion bewusst, achten Sie auf genderneutrale Sprache in Ihrer Lehre! Es geht um alltägliche Veränderung, die bei uns anfängt, denn „Sprache schafft Wirklichkeit“.
Wir sind uns darüber im Klaren, dass kontextabhängig manchmal eine konkrete Form sinnvoller, und nur ein bestimmtes Geschlecht gemeint ist. An dieser Stelle bitten wir darum, darauf aufmerksam zu machen, damit inhaltliche Unterscheidungen deutlich werden. Wir wissen auch, dass es viele Alternativformen zum Generischen Maskulinum gibt, und wollen uns nicht herausnehmen darüber zu urteilen, welche „die Richtige“ ist. Das müssen Sie für sich entscheiden.
Die Universität Heidelberg hat bereits einen Leitfaden dazu auf ihrer Internetseite hochgeladen, wobei sich die meisten Beispiele für genderneutrale Sprache hier leider nur auf die männliche und die weibliche Form beziehen und noch nicht vollständig inklusiv sind: https://www.uni-heidelberg.de/gleichstellungsbeauftragte/serviceleistungen/gendergerechter-sprachgebrauch.html. Auch auf der Internetseite der Universität Marburg gibt es viel Informationsmaterial: https://www.uni-marburg.de/de/universitaet/administration/verwaltung/stabsstellen/frauen/aktiv/sprache.
Nehmen Sie sich unser Anliegen zu Herzen, nehmen Sie sich die Zeit, die es kosten wird. Veränderung ist ein Prozess, auf den wir uns einlassen müssen, der nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein wird. Aber es ist Zeit anzufangen! 
 
Eure/Ihre Fachschaft Politik

Stadtrallye 2020

Gruppengröße: maximal 4 Personen

Treffpunkt: Bismarckplatz

Mitbringen: Gute Laune und eure Masken

Erstellt eine WhatsApp-Gruppe mit allen Teilnehmenden und denkt euch einen lustigen Gruppennamen aus. Der Gruppenname, der uns am meisten zum Lachen bringt, gewinnt einen Extrapunkt. Um Punkte zu sammeln müsst ihr uns das ein oder andere Beweisfoto oder -video schicken – vorausgesetzt ihr traut euch, denn das Motto lautet: Schlimmer geht immer. Fügt dafür unsere Altfachschaftlerin Miriam (01573 7018271) zu eurer Gruppe hinzu. Ihr habt bis einschließlich den 25.10 Zeit eure Beweisstücke zu sammeln, danach wird ausgewertet. Obwohl es hier hauptsächlich um Spaß geht, gibt es auch einen Preis zu gewinnen.

Also habt Spaß und los geht’s!

  1. Heidelberg ist ein teures Pflaster. Findet die perfekte Mischung aus Preis und Leistung und deckt euch bei der nächsten Gelegenheit mit etwas zum Trinken ein! (Ein Kiosk ist schön, aber kein Späti) #werschwankthatmehrvomweg
  2. Auch wenn die Tore vorerst noch verschlossen sind, wollen wir euch natürlich nicht unser schönes Unigebäude vorenthalten. Wenn ihr dann schonmal da seid, macht doch gleich ein Erinnerungsfoto – der Bauzaun muss auch mit drauf #authentizität.
  3. Findet unseren Fachschaftsaccount auf Instagram: @therealfachschaftpolitik. Falls ihr es noch nicht getan habt, folgt uns! In unserm Feed findet ihr Beispiele wie die Flyer für unsere IPW-Parties gestaltet sind. Jetzt ihr gefragt! Überlegt euch im gleichen Stil einen Spruch und sucht euch ein passendes Bild dazu aus. Die beste Einsendung wird, nachdem ihr bei der Stadtrallye Punkte dafür kassiert habt, bei der nächsten Gelegenheit (wir hoffen schon bald) als Flyer gedruckt!
  4. Auch in Heidelberg gibt es das Phänomen Hipster. Bei Chai Latte, Mate und freiem Wlan vergehen schnell einige Stunden im Mildners. Ganz subtil haben sich manche Menschen hier bereits an den Wänden verewigt. Jetzt seid ihr dran! Vorher-nachher Fotos sind erwünscht. Wenn ihr die falsche Wand anmalt haben wir euch nicht geschickt…
  5. Auch Franz ist gerne unter Freunden in der Nachbarschaft unterwegs. Das am liebsten im März. Wenn ihr dieses Rätsel löst, findet ihr drei gute Gelegenheiten in hoffentlich naher Zukunft eure Mittagspausen mit Speis und Trank außerhalb des Marstalls, aber in der Altstadt, zu verbringen. Ganz links gibt es bunte Sticker, die uns zeigen, dass ihr da wart.
  6. Wenn auch nicht Willy Wonkas Schokoladenfabrik, so hat Heidelberg doch ein eigenes Süßigkeitenwunderland: der Zuckerladen. Geht bei den vielen spannenden Süßigkeiten nicht verloren, sondern findet etwas, dass ihr in irgendeiner Weise mit Politik verknüpfen könnt. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
  7. Natürlich ist der Feudalismus nicht die beste Staatsform, aber unser Schloss finden wir schon alle ziemlich geil. Wie viele Stufen muss man erklimmen, um es zu erreichen? Wenn ihr schonmal oben seid, dann könnt ihr natürlich gleich ein verrücktes Selfie an uns schicken. Keine falsche Scheu, der Ausblick lohnt sich.
  8. Auch wenn die Weihnachtsmärkte dieses Jahr ausfallen ist nicht alle Hoffnung verloren. Es gibt tatsächlich einen Laden hier, in dem das ganze Jahr über Weihnachten ist. Sucht euch ein potenzielles Wichtelgeschenk für die Fachschaft aus, das beste Geschenk gewinnt.
  9. Denker:innen werden gerne mal Dichter:innen und erweitern ihren Horizont gerne in der Unteren. Findet und trinkt einen warmen Erpel.
  10. Auch Burschis gehören in das Stadtbild Heidelbergs (wir denken uns das leider nicht aus). Um eure Abneigung gegen Uniformen zu mildern führen wir euch harmlos heran: Findet einen netten uniformierten Menschen und macht gemeinsam ein Foto – selbstverständlich mit Abstand (muss kein Burschi sein, da sucht ihr vielleicht auch lange nach jemand Nettem). #politicalcorrectness
  11. An diesem Ort findet ihr vielleicht nicht Marx oder Engels, aber dafür Raphael und Gabriel. Viele Bücher können euch in diesem Unigebäude auf eurem Weg stützen. Findet die schönste Dachterrasse Heidelbergs.
  12. Spaß vorbei, es muss erledigt werden, wir drücken uns alle davor: Validiert euren Studierendenausweis in der Seminarstraße 2!
  13. Was ist das stärkste Bier Heidelbergs? Falls ihr unter akutem Durst leidet, könnt ihr euch natürlich probehalber eins davon gönnen.
  14. Neben uns gibt es in Heidelberg einen weiteren Affen. Der zeigt sogar ganz frech seinen Hintern zur anderen Neckarseite. Tut es ihm gleich und beglückt uns mit einem Foto.
  15. „Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren…“, so lautet der Liedtext von einem wahren Klassiker. Hört euch das Leid erst einmal selbst an (die Version von Billy Mo ist halbwegs ertragbar). Zu Ehren eurer Studienstadt müsst ihr in bester Omafangirlmanier den Refrain vorsingen, dafür brauchen wir einen Videobeweis. Viel Spaß mit dem Ohrwurm!

 

Jetzt seid ihr am Ende unserer Rallye angekommen, wir hoffen ihr habt ein paar tolle Eindrücke und vielleicht neue Freunde und Freundinnen gesammelt. Wir freuen uns auf eure Fotos und werden die Gewinner:innen gebührend kühren.

 

Update zur Ersti-Woche

Aufgrund der neuen Regelungen der Stadt und des Landes können wir das Ersti-Wochen-Programm nur online durchführen. Das bedeutet leider, dass die Stadtralley und auch die Wanderung ausfallen. Die Einführung wird ausschließlich als Livestream stattfinden. Nach der Anmeldung per Mail an pruefung@ipw.uni-heidelberg.de bekommt ihr die Zugangsdaten zugeschickt.

Für näheres Kennenlernen der Mitstudierenden und der Stadt können wir euch nur auf das Mentoring-Programm vertrösten. Der Anmeldungslink dafür wird auf der Webseite des IPWs hochgeladen und ihr habt bis Freitag den 23. Oktober Zeit euch anzumelden. Alle Angemeldeten werden in Kleingruppen aufgeteilt und bekommen ihre Mentorin oder ihren Mentor zugeteilt. Innerhalb dieser Kleingruppen werdet ihr dann euch untereinander und die Stadt kennenlernen können. Dabei ist das Programm sehr flexibel, und ihr könnt natürlich mit euren Mentor:innen besprechen, was ihr machen wollt.

Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel die Wanderung dann nachzuholen. Für alle, die Lust haben und trotzdem schon mal die Stadt erkunden wollen, oder vielleicht einen Anstoß brauchen, werden wir am Dienstag eine Stadtralley hochladen, die ihr ohne uns vielleicht zu zweit oder zu dritt machen könnt. Wir wissen, dass das nicht der Einstieg ins Studium ist, den ihr euch vorgestellt habt, aber leider ist es unter den gegebenen Umständen das beste was wir daraus machen können. Bei jeglichen Fragen, könnt ihr euch natürlich auch immer an uns wenden.

Neue Allgemeinverfügung der Stadt Heidelberg

Da die Stadt Heidelberg bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz die Vorwarnstufe von mehr als 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hat, ergreift die Stadt folgende Maßnahmen:

Bei privaten Feiern oder Veranstaltungen in Privaträumen dürfen maximal 15 Personen teilnehmen

Bei privaten Feiern oder Veranstaltungen in öffentlichen oder angemieteten Räumen dürfen maximal 25 Personen teilnehmen

In Teilen der Altstadt (Fußgängerzonen), auf dem Bismarckplatz, dem Bahnhofsvorplatz, der Alten Brücke und dem Neckarmünzplatz gilt eine Maskenpflicht

Auf allen Wochenmärkten gilt eine Maskenpflicht

 

Den Volltext der städtischen Allgemeinverfügung sowie weitere ständig aktualisierte Informationen zum Coronavirus findet ihr hier.